Spanischer Kartoffelsalat: Die pikante Grillbeilage

Kartoffelsalat gehört zum Grillen wie Kaffee zur Zigarette. Und da man den ganzen Sommer grillt, tut es gut für etwas Abwechslung zu sorgen. Wie wär’s da mal mit einem pikanten und feurigen Kartoffelsalat anstelle jenes deftigen aus der bürgerlichen Küche? Und zwar ein mediterraner Kartoffelsalat, etwas milder als arabischer Kartoffelsalat. Dazu benötigen Sie 500 Gramm Kartoffeln, fest kochende eignen sich am besten. Des Weiteren benötigen Sie 150 Gramm grüne, halbierte Bohnen, sowie 4 große frische, 6 eingelegte Tomaten und 15 entkernte, schwarze Oliven. Angemacht wird der Salat mit 5 Esslöffel Olivenöl und drei Esslöffeln Essig, Weißweinessig ist hier besser geeignet als Balsamico-Essig, da die Speise sonst zu scharf würde. Würzen Sie die Vinaigrette mit je einer Prise gerebeltem Thymian, Salz, Bohnenkraut und schwarzem Pfeffer. Um den Salat zuzubereiten, schneiden Sie zunächst die Kartoffeln, bevor Sie diese in Scheiben schneiden. Garen Sire diese anschließend, in einem Schnellkochtopf dauert das ca. 6 Minuten. Setzen Sie gleichzeitig Wasser auf, bringen Sie dieses zum Kochen, salzen Sie es daraufhin und kochen Sie die Bohnen darin für ungefähr 10 Minuten, geben Sie etwas Bohnenkraut hinzu und schrecken Sie die Bohnen nun ab. Heben Sie nun 200 ml vom Bohnenwasser für die Vinaigrette auf. Würfeln Sie nun die Tomaten und vermengen Sie die Zutaten der Vinaigrette, wobei Sie als das Olivenöl als letztes unterrühren. Nun schütten Sie die Vinaigrette über das Gemisch, anschließend werden die Oliven beigefügt und das Ganze kräftig durchgerührt. Schütten Sie nun das Dressing darüber und bestreuen Sie den Salat mit Thymian. Lassen Sie den Kartoffelsalat jetzt für 15 Minuten ziehen, damit die Vinaigrette einziehen kann. Dieser Kartoffelsalat ist nicht nur vegetarisch, sondern sogar vegan

Siepert@flickr.com

und eignet sich daher als Nachspeise genauso gut wie als Beilage zum Rumpsteak beim Grillen. Da sich das würzige Aroma aber bei einem Glas Rosé viel besser entfaltet als bei einer Dose Bier, empfehlen wir Ihnen eher den Genuss des mediterranen Kartoffelsalats zum Dessert.

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Kartoffelsalat und weitere Leckereien für die Grillsaison 2012

Peter Smola @pixelio.de

Neben dem Klassiker Kartoffelsalat gibt es auch viele andere ausgefallene Köstlichkeiten, die besonders im Sommer auf der Terrasse richtig lecker sind. Doch erst einmal ein Rezept für einen sehr leckeren Kartoffelsalat, der dazu auch noch sehr leicht und bekömmlich ist. Die Kartoffeln werden wie üblich mit Schale gekocht. Während dieser Zeit kann man eine kleine rote Zwiebel oder eine Schalotte fein würfeln, in etwas Öl anschwitzen und das ganze dann mit Salz, Pfeffer und einem hellen Essig (zum Beispiel Sherry Essig) mischen. Dazu noch etwas heißes Wasser um mehr Flüssigkeit zu bekommen, die Kartoffeln werden sich noch damit vollsaugen. Wenn diese gekocht sind, im heißen Zustand pellen, in Scheiben schneiden und in die vorbereitete Sauce geben. Alles ein paar Stunden zugedeckt ziehen lassen. Kurz vor dem Essen kommen dann noch eine kleine Packung Fleischsalat, frische Gurken in Streifen und Radieschenscheiben dazu, alles wird mit Schnittlauchröllchen verziert.
Um noch ein paar Kalorien mehr zu sparen, kann man auch Joghurt an den Salat geben, oder die Marinade gänzlich aus Essig und Öl machen. Weitere leckere und frische Zutaten für einen sommerlichen Kartoffelsalat sind Rauke und Tomaten. Auch etwas Pesto aus dem Glas kann den Salat gut abrunden. Im Kühlschrank Profi-Shop bekommt man auch den passenden Kühlschrank, um alles gut unterzubringen.
Wer einmal etwas anderes ausprobieren will, der kann sich auch einen Nudelsalat zaubern. Dazu eignen sich Penne, Spirelli oder Schleifchennudeln. Eine leichte Sauce ist schnell gemacht. Die nudeln nach dem Kochen mit Olivenöl, Balsamico und eventuell einer Spur Wasser mischen. Salzen sollten sie das Kochwasser ausgiebig, beim Nachsalzen können unschöne Salzklumpen entstehen. Beilagen zum Salat sind Mozzarella und Kirschtomaten. Diese können noch an die warmen Nudeln gegeben werden. Vor dem Servieren dann eine schöne Hand Voll Basilikum darüber streuen. Hat man einmal etwas eher orientalisches zum Grillen, doch auch bei normalem Hühnchen, so eignet sich ein frischer Couscous-Salat. Seinen Geschmack bekommt er von etwas Öl, Zitronensaft, Salz, weißem Pfeffer, etwas Kumin und Minze. An Gemüse kann man zum Beispiel Tomate, Gurke und Paprika hinein schneiden.

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Kreative Salatdeko: Kartoffelröschen

Die Zeit der Feste und Familienfeiern verlangt nach schönen Salaten und spannender Salatdeko.
Neben den echten essbaren Blüten wie Kresse oder Stiefmütterchen sind vor allem die
Kartoffelröschen sehr beliebt in der modernen Küche. Denn sie sehen einfach fantastisch aus.

Ruhe und Übung
Um Kartoffelröschen herzustellen, brauchen Sie zunächst einmal ein gutes Schneidebrett, ein
wirklich scharfes Küchenmesser, einen schmalen Filzmarker zum Einzeichnen der Markierungen
und natürlich Kartoffeln. Wichtig ist, dass Sie qualitativ hochwertige Küchengeräte zur Herstellung
Ihrer Kartoffelröschen benutzen. Denn das Arbeiten mit Kartoffeln ist auf Grund des hohen Stärke
Gehaltes und der Härte des Materials mit Unter ein wenig gefährlich. Zunächst schälen Sie bitte die
Kartoffeln, die Sie in Röschen verwandeln möchten. Dann halbieren Sie die Kartoffeln. Kleiner Tipp
am Rande: die hier vorgestellte Methode ergibt später Salzkartoffeln. Sie können die Röschen auch
als Pell – oder Ofenkartoffeln bearbeiten. In diesem Fall lassen Sie die Schale einfach dran. Es wird ein
wenig Übung nötig sein, bevor Sie die erste perfekte Kartoffelrose hinbekommen.

© flickr by MrsFelsenheimer

Kartoffelröschen – so geht’s
Markieren Sie nun zunächst die Außenblätter der Rose. Dazu nehmen Sie den Filzmarker und ziehen
vier gleich lange, sich überlappende Linie an den Rändern der halbierten Kartoffel. Selbstverständlich
ziehen Sie die Linien an der flachen Seite der Kartoffel. Entlang dieser Linien schneiden Sie nun ca.
einen Zentimeter tief ein. Nun bringen Sie Kerben in den Innenbereich der halbierten Kartoffeln
an. Schneiden Sie dazu vom Mittelpunkt der Halbierung in Richtung der äußeren Blütenblätter. Die
Kerben sollten auch ca. einen Zentimeter tief und dreiecksförmig eingeschnitten werden. Je mehr
Kerben Sie unter bekommen, umso schöner die Kartoffel. Qualitativ hochwertige Küchengeräte
helfen Ihnen dabei. Nun ziehen Sie erneut Linien auf die Außenseiten der Kartoffel. Diese sollen die
äußeren Blütenblätter der Rose aufpeppen. Schneiden Sie entlang der Linien ca. 0,5 Zentimeter tief
ein. Hierbei gilt, je mehr Reihen Sie einschneiden können, umso schöner die Rose. Zum Abschluss
legen Sie die Kartoffeln in heißes Wasser oder in den Backofen und betrachten Sie, wie einfach sich
die Blütenblätter der Kartoffel durch die Hitze öffnen. Wer möchte kann das Ganz noch frittieren.

Schön und einfach
Sie sehen also, Kartoffelröschen herzustellen, ist keine Zauberei. Es bedarf nur ein wenig Übung und
qualitativ hochwertige Küchengeräte. Nehme Sie sich Zeit und üben Sie für die schönste Deko auf
Ihren Sommersalaten: den Kartoffelröschen.

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Folienkartoffeln mit Sour Cream

Flickr @ Kinderhotel Lärchenwald

Wenn die Tage länger und die Abende lauer werden, wird es Zeit den Grill herauszuholen und mit Familie und Freunden gemütlich beieinander zu sitzen und zu schlemmen. Natürlich darf auch beim Grillen die Lieblingsknolle der Deutschen nicht fehlen. Doch es muss ja nicht immer nur Kartoffelsalat zur Bratwurst sein. Schließlich hat die Kartoffel es überhaupt nicht nötig, kleingeschnitten und dicht gedrängt mit anderen Zutaten – sei es nun in Öl oder Essig – in einer Schüssel zu verharren und auf ihren Einsatz zu warten. Denn auch ganz schlicht und ohne viel Drumherum ist sie in Form einer Folienkartoffel ein absoluter Genuss, der an keinem Grillabend und bei keinem Lagerfeuer fehlen darf. Und das Beste: man muss nicht mal Kochen können, um sie zuzubereiten. Denn sie wird lediglich gewaschen, geputzt und anschließend in ein Stückchen mit Olivenöl bestrichene Alufolie gewickelt. So kommt sie in die Glut, wo sie für 40 bis 50 Minuten gegart wird. Fertig ist die schlichte, aber delikate Beilage zu Steak, Schaschlik und Co.

Natürlich kann man sie mit Kräuterbutter oder den handelsüblichen Grillsaucen genießen. Am liebsten werden Folienkartoffeln jedoch mit einer erfrischenden Sour Cream gegessen. Für 6 Folienkartoffeln vermischt man lediglich 500 g Quark mit 200 g Crème fraȋche. Dieser Masse werden noch eine kleine, fein gehackte rote Zwiebel, 2 Esslöffel Essig, 1 Esslöffel Zucker und 1 Teelöffel frische oder tiefgefrorene gehackte Kräuter hinzugegeben. Zum Schluss wird die Sour Cream noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und gut durchgerührt und fertig ist ein cremig-kartoffliger Grillgenuss.

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Der Klassiker in Luxusversion

Flickr @fs_geschmackssache

Die Grillsaison ist eingeläutet. Gartenmöbel, Grill und Kohle werden bei vielen Bürgern mit den ersten erwärmenden Sonnenstrahl auf die Terrasse geräumt. Auch die Standards, die zum Grillen benötigt werden, sind in den einschlägigen Geschäften zu erhalten. Grillkohle und -anzünder, Fleisch, Würstchen oder Fisch gehören bei fast allen auf den Grill. Und auch der Kartoffelsalat ist wohl obligatorisch. Doch obwohl es hier schon einige Varianten gibt, ob warm oder kalt, ob mit oder ohne Mayonnaise, der Kartoffelsalat erfährt auch hin und wieder mal belebende Effekte, die aus dem Klassiker schon ein schmackhaftes Luxusgut werden lassen. Auch der Champagner kann dann schon mal zum Salat eingeschenkt werden.

Lecker und gesund

Gerade zum Grillenpassen oftmals geschmackvolle Marinaden und Saucen, die das Grillgut ein wenig aufpeppen. Dafür werden ausgefallene Köstlichkeiten wie scharfe Saucen mit Chili Habanero immer beliebter. Doch auch der Kartoffelsalat kann durch die scharfen Früchtchen aufgepeppt werden. Schließlich macht scharf essen nicht nur Spaß, es ist sogar gesund. Durch den Scharfmacher Capsaicin, der in den Chilis enthalten ist, und den Schmerzreiz, der durch den Stoff ausgelöst wird, werden Endorphine entsandt, die zu einem Glücksgefühl verhelfen. Zudem heißt es, dass die Chili Habanero, die ihren Ursprung in warmen Ländern hat, zu einer vermehrten Schweißbildung führt. Gerade in den heißen Heimatländern der Chili Habanero machen sich die Menschen diesen Effekt zu nutze. Denn durch die Schweißbildung kühlt sich der Körper wieder herunter.

Die Kombination macht den Geschmack

Wird der Chili Kartoffelsalat dann mit einem sehr guten, feinen Stück Fleisch kombiniert, einem Lammfilet zum Beispiel, ist aus dem schnöden Grillabend schnell ein hochwertiger, beinahe luxuriös anmutender Schmaus geworden. Der Champagner eignet sich dann hervorragend als Durstlöscher. Zusammen mit der Schärfe der Chili Habanero sorgt der Champagner für ein prickelndes Geschmackserlebnis.

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Omas Kartoffelsalat – kräftig, deftig, würzig, gut

noemaperez@flickr.com

Der Kartoffelsalat wird weltweit in unterschiedlichsten Formen mit unendlich vielen Beilagen zubereiten. Vor lauter exotischen Experimenten kann man da schon mal vergessen, wie der Kartoffelsalat nach der hiesigen Tradition zubereitet. Doch Gott sei Dank hat uns Oma ihr Rezept vermacht, damit wir nicht ganz vergessen, was die bürgerliche Küche als Beilage zum Grillen serviert. Die Basis von Omas Kartoffelsalat bilden 2000 Gramm gekochte Pellkartoffeln sowie 200 Gramm Zwiebeln und 400 Gramm Fleischwurst. Einen halben Liter Brühe, ob Sie Instant Brühe nehmen oder selbst eine zubereiten, bleibt Ihnen überlassen. Des Weiteren rühren Sie eine Vinaigrette aus 3 Esslöffeln milden Essig, eine Messerspitze Senf, sowie je einen Prise Salz und schwarzen Pfeffer, Zucker. Besonders herzhaft wird das Gericht noch mit einem halben Pfund Mayonnaise und 5 weichgekochte Eier, die Oma aus Deko-Gründen in Würfel geschnitten hat. Zur weiteren Garnitur benötigen Sie noch 5 Tomaten, einen Bund Petersilie sowie 3 Gewürzgurken. Oma hatte immer viel Zeit, die sollten Sie sich für dieses Gericht auch nehmen und deshalb die Pellkartoffeln schon am Vortag kochen. Wenn Sie abgekühlt sind, schälen Sie diese dann. Allerdings sollten Sie sie jetzt noch nicht zerschneiden, sondern mit einem sauberen Tuch abgedeckt kühl stellen. Im nächsten Schritt kochen Sie die Eier und lassen diese danach auch abkühlen, daraufhin schneiden Sie die weiteren Zutaten in kleine Würfel. Die Pellkartoffeln schneiden Sie in besonders dünne Scheiben und vermengen Sie anschließend mit den fein geschnittenen Zwiebeln. Nun kochen Sie die Brühe auf und geben ein Gemisch aus Essig, den Gewürzen Senf und Zucker in einem kleinen Topf hinzu. Etwas abkühlen lassen und dann über die Kartoffeln gießen. Lassen sie die Vinaigrette jetzt kurz einziehen und dekorieren Sie den Kartoffelsalat anschließend mit den restlichen Zutaten. Anschließend lassen Sie dieses Gemisch gut einziehen. Erst jetzt mischen Sie die Mayonnaise unter, da dies besonders wichtig ist, um einen fürs Omas Zeiten typischen kräftig-deftig würziges Aroma zu erhalten,. Dass auch noch gut schmeckt. Achten Sie dabei darauf, dass sie eine möglichst fetthaltige Mayonnaise verwenden. Denn dann haben Sie die wichtigsten Elemente eines herzhaften Kartoffelsalats vereint. Denn wie sagte Oma immer so schön: Es gibt nur zwei gute Geschmacksverstärker und das sind Fett und Zucker!

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Die lange Karriere der Kartoffel: Vom „Schweinebrot“ zum Alleskönner

diekatrin@flickr.-com

Was wäre (aus) Europa ohne die Kartoffel (geworden)? Noch entscheidender als die anderen im 16. Jahrhundert
auf den alten Kontinent gelangten, ursprünglich jedoch aus den südamerikanischen Anden stammenden Nachtschattengewächse wie Tomaten, Tabak und Paprika haben Kartoffeln die europäische Geschichte maßgeblich beeinflusst und vermutlich unzählige Menschenleben vor dem Hungertod gerettet, auch wenn sie wegen ihrer farbigen Blüten und Beeren anfänglich weitaus häufiger als Zierpflanze importiert, geschätzt und genutzt wurden. Besagte Blüten und Beerenpracht führte zu ihrem damaligen Karrierebeginn auch fast ganz schnell zu dessen Ende, denn anstatt die seinerzeit noch eher geschmacksneutralen und bekömmlichen wie nahrhaften Knollen zu verspeisen, tat man jenes mancherorts in Europa aus Unwissen mit den oberirdischen und graduell giftigen Pflanzenbestandteilen. Dieses brachte der Kartoffel zeitweise die unschönen und unberechtigten Bezeichnungen „Teufelswurzel, schlechtes Gemüse und Schweinebrot“ ein, Gerüchte weise erkannten viele Bauern den Wert der Knolle erst, als sie diese samt der als giftig erkannten Pflanzen und Blüten verbrannten, und ob des guten Geruchs „todesmutig“ von selbigen kosteten.

 

Dem preußischen König Friedrich II. verdankte die Kartoffel schließlich ihre Ehrenrettung, sein 1756 gemachter Befehl, nach dem „überall, wo ein leerer Platz zu finden sei, die Kartoffel angepflanzt werde“ legte den Grundstein für die bis heute anhaltende immense Popularität von Solanum tuberosum in Deutschland.
Genau wie auf den eher kargen Sandböden östlich der Elbe gedieh die Erdfrucht auch auf den steinigen Böden der irischen Insel, nach und nach erkannten alle
europäischen Herrscher  die vielen Vorteile beim Flächenertrag im Vergleich zum Anbau von Getreidesorten. Für die Armen erwies sich die Kartoffel dann in Folge als einfach, billig und schnell satt machender Segen, der jedoch Mitte des 19. Jahrhunderts angesichts eingeschleppter Pflanzenseuchen und daraus resultierender Missernten und Hungersnöte schnell zum Tod bringenden Fluch mutierte. Die Ernährung war damals so sehr auf die Kartoffel fixiert, dass eine mehrjährige Schädigung der großflächigen Monokulturen fatale Folgen in Form von Millionen von Toten, Bürgerkriegs ähnlichen Auseinandersetzungen und Auswanderung mit sich brachte.

 

Mittlerweile ist die Kartoffel aus Europa weder als Nahrungsmittel noch zur Herstellung von Stärke weg zu denken, auch wenn sie nun schon seit langem gleichberechtigt neben vielen anderen Grundnahrungsmitteln steht, und ihr Verbrauch hierzulande seit Jahrzehnten stetig sinkt.  Aus ihr werden Suppen, Salate, Snacks wie Chips und Pommes Frites, Kuchen und Gebäck gefertigt, viele Fertiggerichte benutzen sie als Basis, im Alltag wird sie zumeist als Beilage gegessen. Sehr beliebt ist die Kartoffel gerade aufgrund ihrer vielseitigen Verwendbarkeit, man kann sie auf alle erdenkliche Arten würzen und zubereiten, Pell-, Brat- oder Salzkartoffeln sind integraler Bestandteil der klassisch deutschen Küche. Kartoffelgratins und Kartoffelaufläufe können hervorragend am Tag vorher vorbereitet werden, wenn es einmal schnell gehen muss, sie eignen sich auch sehr zur Verwertung zu verbrauchender Lebensmittel. Kartoffeln sind genügsam, mit etwas Pfeffer und Salz – sei es aus dem designer Salzstreuer oder der hohlen Hand – und ein wenig Butter schmecken sie bereits sehr lecker, sie sind auch sonst sämtlichen Gewürzen, welche man z.B. in Gewürzdosen von WMF aufbewahren kann, gegenüber sehr aufgeschlossen.

 

 

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klassisches Kartoffelgratin mit Hackfleisch

Kartoffeln sind die Beilage, die in der deutschen Küche auf die meisten verschiedenen Arten zubereitet wird. Sie werden genauso oft zu Kartoffelsalat verarbeitet wie zu Pellkartoffeln und auch wer ein Rezept für Rezept für Bratkartoffeln sucht, hat eine große Auswahl. Und ob man nun lieber vegetarisch oder lieber fleischhaltig ist, Kartoffeln liefern genug Rezepte für beide Vorlieben. Das trifft vor allem auf ihre überbackene Form namens Gratin zu. Deshalb wollen wir Ihnen hier ein Rezept für einen Kartoffelauflauf vorschlagen. Bei den Kartoffeln mit Hackfleisch handelt es sich um einen Klassiker, den Sie in dieser Form auch in jedem gutbürgerlichen Restaurant auf der Speisekarte finden. Wir geben Ihnen zwar an dieser Stelle Rindfleisch vor, doch die Fleischsorte können Sie auch durch eine andere ersetzen. Die hier vorgeschlagenen Mengenangaben sind für ein Gericht konzipiert, dass 4 Personen sättigen soll. Falls Sie das Gratin für eine größere oder kleinere Anzahl an Personen zubereiten wollen, können Sie die Menge einfach proportional zur Zahl Ihrer Gäste verringern bzw. erhöhen. Die Grundlage des Gerichts bilden 1 Kilo Kartoffeln, 200 ml Sahne und 200 Gramm Zwiebeln, die ja auch eine häufige Zutat des Kartoffelsalats sind. Verfeinert wird das Kartoffelgratin mit je eine Prise Salz und schwarzem Pfeffer, Rosmarin sowie Oregano und Basilikum. Als Bratfett können Sie Sonnenblumenöl oder Margarine verwenden. 200 Gramm Rinderhack machen aus dem Gratin eine vier Personen sättigende Mahlzeit. Kochen sie nun die Kartoffeln, pellen Sie diese anschließend. Die Kartoffeln kochen, pellen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Reiben Sie nun die Auflaufform mit etwas Knoblauch ein. Daraufhin schneiden Sie die Zwiebeln fein und braten diese zusammen mit dem übrig gebliebenen Rest des Knoblauchs in der Pfanne an. Jetzt schichten Sie Kartoffelscheiben, Käse und Zwiebeln abwechselnd aufeinander auf und verstreuen nach jeder Schicht Salz und Pfeffer, denn so erhält das Gratin ein intensiveres Aroma. Heizen Sie den Backofen jetzt bei 200 °C vor. Braten Sie während der Beschichtung das Hackfleisch in Sonnenblumenöl, damit es zusammen mit dem Käse die oberste Schicht bilden kann. Nachdem sie das Gerüst des Kartoffelgratins gebaut haben, verrühren Sie die Kräuter mit der Sahne. Anschließend gießen Sie diese Mischung nun quer über das Gratin als wäre es das Dressing eines Salats. Im letzten Schritt schieben Sie nun das Kartoffelgratin in den Ofen und backen Sie es bei 170 Grad. Nach ungefähr einer halben Stunde ist das Kartoffelgratin schön knusprig, holen Sie es dann heraus und tischen Sie es Ihren Gästen auf.

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Rezept-Tipps: Leckeres zum Grillfleisch

Kürzlich kletterte das Thermometer zum ersten Mal im Jahr knapp über zwanzig Grad – und das bedeutet: Die Grillsaison hat begonnen. Gartenbesitzer holen die Holzkohlegrills nach draußen, Balkonbewohner stauben den Elektrogrill ab. Traditionellerweise gibt’s auf jeder Grillparty kiloweise brutzelndes Fleisch – das wird vielen nach den ersten zwei Malen langweilig. Kein Wunder, dass der Markt mit Grill-Kochbüchern, beispielsweise erhältlich bei www.bbq-shop24.de, gerade im Sommer Hochkonjunktur erlebt. Damit das Grillen nicht eintönig wird, hier ein paar Grill Rezepte für leckere Kleinigkeiten zu Fleisch oder Gemüse.

Für Traditionalisten: Kräuterbutter

Der Klassiker zu Grillfleisch – aber auch gegrilltes Gemüse, insbesondere Auberginen und Zucchini, lässt sich dadurch zum echten Highlight machen. Die Herstellung dieses Grill Rezeptes ist denkbar einfach: Man lässt Butter in einer Schale weich werden, presst nach Gutdünken Knoblauch, Salz und Pfeffer dazu und schmeckt das Ergebnis mit einem ordentlichen Schuss Zitronensaft ab. Zum Schluss gibt man Rosmarin, Thymian und Oregano dazu, vorzugsweise frisch aus dem Garten.


Für Scherzkekse: Amerikanische Cola-Sauce

Die Amerikaner sind besonders für ihre Fastfood-Eskapaden bekannt. Dass man mit amerikanischen Lebensmitteln auch prima kochen kann, beweist dieses einfache und überraschende Grill Rezept: Geben Sie 300ml Cola, 350g Ketchup, zwei gehackte Zwiebeln, 50ml Apfelessig, 50m und Worcestersauce in einen Topf und lassen Sie das Ganze ein wenig einkochen, bevor Sie es mit Salz, Tabasco oder Cayennepfeffer abschmecken.

Für Exotik-Liebhaber: Erdnusssauce

In Thailand wird kaum ein Fleisch-Spieß ohne leckere Erdnusssauce gereicht. Dass dieses Grill Rezept auch hier funktioniert, zweifelt inzwischen keiner mehr an. Würfeln Sie zwei mittelgroße Zwiebeln und zwei Knoblauchzehen und braten Sie sie kurz in Öl an. Geben Sie Erdnussbutter und 400ml Wasser dazu und kochen Sie das ganze ein wenig ein. Zum Schluss wird der Spaß mit Sambal Oelek, Sojasauce, Zitronensaft, Zucker und Pfeffer abgeschmeckt. Wer es scharf mag, gibt ein oder zwei frisch gehackte Chilischoten dazu. Der Geheimtipp: Marinieren Sie das Fleisch vor dem Grillen in Kokosmilch mit ein wenig Sojasauce, dann schmeckt’s wie das südostasiatische Original.

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Kartoffelsalat Capricciosa

Sie wollen einen Kartoffelsalat zubereiten, aber die triviale Beilage einer
jeden Bratwurst und eines jeden Steaks beim Grillen ist Ihnen zu
langweilig? Dann haben wir hier einen innovativen Vorschlag für Sie: Wie wäre
es denn, wenn Sie den Kartoffelsalat mit zusätzlichen Zutaten aufpeppen, mit
denen auch Salate garniert werden? Versuchen Sie es doch einfach mal mit einem
Kartoffelsalat Capricciosa, adaptiert vom Rezept der Pizza bzw. Insalata Capricciosa. Für eine Menge von 4 Personen müssen Sie 1250 Gramm
Kartoffeln eine halbe Stunde bei zugedecktem Deckel kochen lassen. Danach
schrecken Sie die Kartoffeln ab, pellen Sie und lassen Sie eine Weile abkühlen.
Während die Kartoffeln abkühlen, schneiden Sie zwei große Zwiebeln sowie 150
Gramm entkernte, schwarze Oliven in kleine, feine Stücke sowie 250 Gramm
Sardellenfilets in lange feine Streifen. Dünsten Sie diese Zutaten nun in
Olivenöl an. Nach ca. 8 Minuten Bratzeit können Sie die Pfanne runternehmen,
denn dann sind die Zwiebeln goldbraun und diese Farbe ist das Signal dafür,
dass die Zutaten fertig gebraten und damit reif für den Kartoffelsalat sind. Nachdem
die Kartoffeln abgekühlt sind, pellen Sie diese und zerschneiden Sie sie
anschließend in Scheiben, die ungefähr einen halben Zentimeter dick sind. Geben
Sie die Kartoffelscheiben nun in eine Schüssel und garnieren Sie den Kartoffelsalat
nun, indem Sie ihn mit den Zutaten aus der Pfanne dekorieren, d.h., Sie
verteilen die Oliven, die Zwiebeln und die Sardellenstreifen einfach quer über
den Salat.  Für eine Capricciosa benötigen
Sie natürlich noch Thunfisch. 250 Gramm davon sind für diesen Kartoffelsalat
ausreichend, in Öl eingelegt ist er besonders empfehlenswert. Im nächsten
Schritt zerkleinern Sie nun den Thunfisch und verteilen ebenfalls auf dem Kartoffelsalat.
Daraufhin achteln Sie Tomaten sowie zwei Eier, die Sie noch hart kochen, bevor
Sie jeweils in 8 Scheiben geschnitten werden. Die Eierscheiben und die
Tomatenstücke bilden die nächste Schicht des Kartoffelsalats Capricciosa. Im
letzten Schritt kommen nun acht eingelegte Pfefferschoten hinzu. Dadurch können Sie dem Kartoffelsalat
die nötige pikante Würze verleihen, die sich Ihre Gäste unter dem Beinamen
vorstellen. Die Pfefferschoten werden – wie alle anderen Zutaten ja auch – in
kleine Stücke geschnitten und quer über den Salat gestreut. Zum krönenden
Abschluss wird der Kartoffelsalat so verfeinert, dass aus dem gewöhnlichen
Gericht die würzig scharfe Geschmacksnote Capricciosa wird. Mit je einer Prise
schwarzem Pfeffer, Salz, Oregano, sowie 2 Esslöffeln Olivenöl und einem
Spritzer bekommen Sie nicht nur das Aroma, sondern auch den gewünschten
Geschmack auf jeden Fall. Dieses Gericht ist zwar nicht vegetarisch, aber auf jeden Fall gesund.

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